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Wachstum des Berliner Speckgürtels weiter ungebrochen hoch

Dass der Speckgürtel der Hauptstadt boomt ist kein Geheimnis: Viele Berliner suchen Wohnraum im Umland entlang den Regional- und S-Bahnstrecken und es sind nicht genug Angebote vorhanden.
Cityscape of Berlin before sunset. Aerial view

Im Jahr 2022 zogen rund 33.000 Menschen von Berlin ins benachbarte Brandenburg, besonders in den Berliner Speckgürtel.

Seit 2017 stieg die Bevölkerungszahl dort um 6,3 %, während sie im restlichen Bundesland Brandenburg stagnierte. Hauptgründe sind niedrigere Wohnkosten als im Berliner Zentrum und die ausgezeichnete Infrastruktur in den Umlandgemeinden. Wirtschaftliche Entwicklungen durch Ansiedlungen wie Tesla und den Flughafen BER fördern zudem den Zuzug ins strukturstarke Grün. Dies führt dort zu sinkenden Leerstandsquoten, steigenden Mieten und Immobilienpreisen, erhöhtem Baulandbedarf sowie größerer Belastung des öffentlichen Nahverkehrs und der Energieversorgung. Eine spannende Dynamik entsteht, die auch für Investoren in Denkmalimmobilien interessant ist.

Drei Jahre nach der  Erstveröffentlichung der Analyse des Berliner Speckgürtels wurde nun ein erneuter Blick auf dessen Entwicklung geworfen. Erfahren Sie hier Details zur Analyse.

In den 26 dort untersuchten Gemeinden des Berliner Speckgürtels wuchs die Bevölkerung zwischen 2011 und 2022 im Durchschnitt um 14,6 %. Damit ging das Wachstum rasanter in die Höhe als in Berlin selbst mit 12,9 % und war auch deutlich dynamischer, als in der gesamten Bundesrepublik mit 5,0 %.

Noch immer ist die Gemeinde Schönefeld mit einem Wachstum von 31,1 % in der Poleposition. Auf Platz zwei und drei folgen Wustermark (19,4 %) und Bernau bei Berlin (14,4 %).

Während 2017 in den 26 untersuchten Gemeinden der Wohnungsbestand noch um 10 % angestiegen war, ist die aktuelle Zuwachsrate an neu hergestellten Wohnungen zusehends rückläufig geworden. Lediglich in Schönefeld ist die Zuwachsrate mit 22,1 % weit vor z.B. Wildau mit 6,9 %, Bernau mit 6,8 % und Wustermark mit 6,2 %, während in anderen Gemeinden Stagnation in den Bauaktivitäten zu erkennen ist – und das trotz erheblichen Bevölkerungswachstums!
Verheerender noch: Die Anzahl an fertiggestellten Wohnungen zeigt vielmehr einen rückläufigen Trend um hier 9,2 %, so wie bundesweit ebenfalls ähnlich zu beobachten ist.
Folglich wird durch einen Rückgang des Leerstandes und die hohe Nachfrage nach passendem Wohnraum der Immobilienmarkt auch im Speckgürtel Berlins angespannter – und gleichzeitig interessanter!

Nicht alle können oder wollen sich Wohneigentum zulegen, der Mietmarkt boomt. Die Durchschnittsmieten steigen ebenfalls, in den begehrten Städten im Schnitt auf 14,50 € bis 15,50 € / m² im 1. Quartal 2024, das sind stellenweise 26,3 % Steigerung von Q I/21 bis Q I/24.
Zum Vergleich: In Berlin liegt die Medianmiete bei 16,78 EUR/qm.

Viele Zahlen, aber auch viele Gründe, sich mit der Investition in eine Denkmalimmobilie im Speckgürtel Berlins genauer zu befassen. Hier finden sich ganz besondere Denkmalimmobilien wie das Ausnahmeobjekt BUC 36® oder die erfolgreiche G.O.L.D. ® – Gartenstadt Olympisches Dorf von 1936, die mit hohen Abschreibungsmöglichkeiten und stattlichen KfW-Zuschüssen dienen. Lassen Sie sich gern dazu von uns beraten!

Bild von Anna Baumgärtner

Anna Baumgärtner

Anna Baumgärtner ist Geschäftsführerin von MONUVIDA. Als herausragende Expertin für Denkmalimmobilien berät sie seit über 20 Jahren Kapitalanleger in diesem ausgewählten Marktsegment. Mehr über Anna Baumgärtner
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